außer Sondervorstellungen
Eintritt 6,00 €
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Veranstaltungszentrum Leinepark
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Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr
außer Sondervorstellungen Eintritt 6,00 € Familienkino: 4,00 €
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Programmfolgt...
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Dienstag, 03.03.2026Ein Tag ohne FrauenIsland-USA 2024, Regie: Pamela Hogan/Rise and Shine Cinema, 74 min., FSK 0, Dokumentarfilm, Darsteller: entfällt Der Dokumentarfilm erinnert an die Geschichte eines Frauenstreiks, der 1975 einen Tag lang Island lahmlegte und an dem sich 90 Prozent aller isländischen Frauen beteiligten. Das Ziel war die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Humorvoll und mit spielerischer Leichtigkeit wird die Vorgeschichte des Streiks aufgerollt, der mit einer riesigen Frauenkundgebung in Reykjavík endete. Die Aktion war auch langfristig erfolgreich; Island belegt seit vielen Jahren weltweit den ersten Platz in Sachen Geschlechterparität. (filmstarts.de) 50 Jahre nach diesem grandiosen Erfolg lässt die US-amerikanische Filmemacherin Pamela Hogan diesen Frauenstreik Revue passieren. Dafür konnte sie zahlreiche Protagonistinnen von damals gewinnen, die sich mit viel Humor und großer Leidenschaft an die Aktion erinnern. Die Produzentin des Films, Hrafnhildur Gunnarsdóttir, war mit ihrer Mutter seinerseits selbst mit dabei. Heute sind die Frauen zwar 50 Jahre älter, aber immer noch temperamentvoller als manche Jüngeren, und sie verfügen über ein so positives Flair, dass der Film von innen zu strahlen scheint. (filmdienst.de) |
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Dienstag, 10.03.2026La dolce vita in Kooperation mit dem Lions ClubItalien-Frankreich 1959, Regie: Federico Fellini/studiocanal, 177 min., FSK 18, Drama/Liebesfilm, Darsteller: Marcello Mastroianni, Anita Ekberg, Anouk Aimée, Yvonne Furneaux,Alain Cuny Es ist ziemlich süß, dieses Leben, das in der Via Veneto seinen Mittelpunkt gefunden zu haben scheint. So süß, dass es es manchmal auch verdammt weh tut. Mittendrin: Marcello, der sein schriftstellerisches Talent als Zei-tungsjournalist verschwendet. Sein Beruf öffnet ihm allerdings die Türen zur Welt der römischen Prominenz der 1950er-Jahre. Die Daseinsberechtigung der Schönen und Reichen wird hier vor allem über ihre Vergnügungssucht erklärt. Marcello, der sich immer auf der Suche nach dem nächsten Skandal oder einer neuen Sensation befindet, kann sein Berufs- und Privatleben schon bald nicht mehr voneinander trennen. Die ausufernden Feste des Adels in Rom erlebt er hautnah mit, denn er ist selbst ein Bestandteil der maßlosen Dekadenz geworden. Sein täglich Brot verdient er damit, dem schwedischen Hollywoodstar Sylvia Gesellschaft zu leisten. Nebenbei pflegt er eine Affäre mit der nyphomanen Millionärstochter Maddalena – mit fatalen Folgen. Denn als seine Verlobte Emma davon Wind bekommt, begeht sie einen Selbstmordversuch... (filmstarts.de) Der Schwefelgeruch des Skandalösen haftet nicht mehr an Fellinis Film. Aber das heißt nicht zwangsläufig, er sei veraltet. Er ist Befund und Prophezeiung. Er fordert eine persönliche, individuelle Haltung, keine reflexhafte. [...] eine willkommene Gelegenheit, sich seiner Lebendigkeit auf der großen Leinwand auszusetzen. [...], »La Dolce Vita« muss man auf der großen Leinwand (wieder-) entdecken, er gehört dorthin wie »Ben-Hur«, »Letztes Jahr in Marienbad« oder »Zwischen Himmel und Hölle« von Kurosawa. (epd-film.de) |
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Dienstag, 17.03.2026Wilma will mehrDeutschland 2025, Regie: Maren-Kea Freese/Neue Visionen, 112 min., FSK 0, Tragikomödie, Darsteller: Fritzi Haberlandt, Thomas Gerber, Stephan Grossmann, Leonhard Hugger, Xenia Snagowski Wilma steht vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens: Erst verliert sie ihren Job im Elektrohandel, dann erwischt sie ihren Mann Alex in flagranti beim Fremdgehen. Kurzentschlossen packt sie ihre Sachen und reist nach Wien, wo ihre Jugendliebe Martin als Filialleiter eines Baumarkts arbeitet. Doch die erhoffte warme Wiedersehensfreude bleibt aus, und Wilma muss sich erst einmal mit neuen Rückschlägen arrangieren. Zwischen Wiener Schmäh, kuriosen Begegnungen und einem Walzer-Schnellkurs für chinesische Touristen entdeckt sie jedoch nach und nach ihre eigene Stärke. Mit neuer Energie und ungeahntem Lebensmut wagt sie einen Neuanfang – und findet dabei nicht nur zu sich selbst, sondern auch neue Perspektiven für die Zukunft. (filmstarts.de) Fritzi Haberlandt trägt den Film mit Bravour und wirkt durch und durch glaubhaft. Selbst in Momenten der Verzweiflung rafft sich ihre Figur mit Brandenburger Dialekt wieder auf. Von dem, was sie in ihrem bisherigen Leben gelernt hat, kann sie in Wien jede Menge anwenden. Der Film spart nicht mit Humor, wenn er auf Kulturschocks eingeht. Gewisse Wiener Ausdrücke, etwa am Würstel-stand, muss Wilma erst einmal lernen. Auch die zunächst eingebildet wirkenden Wiener versteht sie nach einer Weile besser. [...] So hat sie bald eine heitere Wiener Clique um sich versammelt, die an Zusammenhalt und Humor ihren Weggefährt:innen im Osten nicht nachsteht. (filmdienst.de) |
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Dienstag, 24.03.202622 BahnenDeutschland 2025, Regie: Mia-Maariel Meyer/Constantin, 102 min., FSK 12, Drama/Literaturfilm, Darsteller: Luna Wedler, Zoe Baier, Jannis Niewöhner, Laura Tonke, Zoe Fürmann Tildas Tage sind streng durchstrukturiert: Sie studiert, arbeitet an der Supermarktkasse, um über die Runden zu kommen, und kümmert sich darüber hinaus auch noch regelmäßig um ihre kleine Schwester Ida. An manchen Tagen muss sie sich dazu noch um ihre alkoholkranke Mutter kümmern, die alleinerziehend durchs Leben geht. Doch dieser Sommer bringt eine mögliche Veränderung ins Spiel: Tilda erhält ein vielversprechendes Jobangebot. Sie könnte wegziehen und in Berlin an ihrer Doktorarbeit werkeln. In Tildas Ohren klingt das alles sehr nach einer Zukunft voller Freiheit. Aber wer kümmert sich dann um ihre kleine Schwester und ihre Mutter? Zudem taucht Viktor auf, der genau wie sie stets 22 Bahnen im Schwimmbad zurücklegt. Als Tilda wirklich beginnt zu glauben, dass alles besser werden könnte, gerät die Situation zu Hause jedoch vollends außer Kontrolle. (filmstarts.de) Vielleicht ist es gerade die Dialektik von Helfersyndrom und Care-Arbeit zwischen Verantwortung und Freiheit, die den Erfolg des Romans ausmacht. Deren schwermütige Klischeehaftigkeit wird nämlich durch eine ganze Reihe überraschend „lustiger“ Einfälle und einem rotzig-frechen Sound in einfacher Sprache abgefedert. Weil Tilda eine begabte Mathematikerin ist, beschreibt sie Strukturen gerne durch Zahlen. Da sind die 22 Bahnen im Schwimmbad, die 67 Minuten zur Universität, die Feststellung, zu 66,67 Prozent eine „überwiegend intakte Familie“ zu sein, die Erkenntnis, dass die Mutter ihr Versprechen, sich zu ändern, bereits 17-mal beteuert hat. (filmdienst.de) |